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	<title>Der Grüne Blog</title>
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	<description>Kreisverband Calw</description>
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		<title>Windenergie im Nordschwarzwald</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde, 1 Jahr Grün- Rot, 1 Jahr parteiübergreifende Energiewende, 1 Jahr Ende der „Windkraft- Verhinderungspolitik“ in Baden- Württemberg ! Wer ungeduldig ist, könnte langsam fragen, wann nun auch bei uns die ersten Windräder aufgestellt werden. Bei allem Zeitdruck, der durch Klimawandel und politische Entwicklungen gegeben ist, will ich eben für diese Geduld werben. „Gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde,<br />
1 Jahr Grün- Rot,    1 Jahr parteiübergreifende Energiewende,<br />
1 Jahr Ende der „Windkraft- Verhinderungspolitik“ in Baden- Württemberg !<br />
Wer ungeduldig ist, könnte langsam fragen, wann nun auch bei uns die ersten Windräder aufgestellt werden. Bei allem Zeitdruck, der durch Klimawandel und politische Entwicklungen gegeben ist, will ich eben für diese Geduld werben. „Gut Ding will Weile haben“, gute Windenergiepolitik will gründlich geplant sein.<br />
Insbesondere bei uns im Nordschwarzwald sind die Interessenkonflikte zwischen Natur- und Artenschutz einerseits und dem Klimaschutz wie auch der volkswirtschaftlichen Unabhängigkeit von fossiler Importenergie andererseits besonders hoch. In einer Sitzung des Regionalverbandes mussten auch wir Grünen dem Regierungsvertreter mit auf den Weg geben, dass es da vor allem noch Klärungsbedarf in unseren Stuttgarter Ministerien braucht.<br />
Der neue Windenergieerlass der Landesregierung hingegen ist nun verabschiedet und weist in die richtige Richtung:     Die große Gesamtplanung der Windenergie obliegt noch immer den Regionalverbänden, die Vorranggebiete ausweisen können. Darüber hinaus können Kommunen jedoch eigene Flächen ausweisen und damit sind die Entscheidungen einmal mehr näher am Bürger dran und auch die Chance einer finanziellen Bürgerbeteiligung steigt damit.<br />
Freilich,  wenn eine Gemeinde und ihre Bürger mehrheitlich keine Windenergie will und auf event. Pacht- und/ oder Gewerbesteuereinnahmen verzichten kann, werden wir wohl einsehen müssen, dass man sie politisch kaum dazu zwingen kann.<br />
Aber es bleibt die Hoffnung, dass die neue Windenergiepolitik im Ländle die meisten Gemeinden motiviert, intensiv zu prüfen, ob und wo wirtschaftlich machbare und ökologisch vertretbare Windradstandorte ausgewiesen werden können.<br />
In diesem Sinne ist jeder aufgefordert, bei Bürgermeistern und Gemeinderäten nachzufragen, wie weit die Planungen am eigenen Ort sind.<br />
Grüße von Joe Schwarz</p>
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		<title>Resolution zur Polizeireform im Regionalverband</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 07:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Grüne Blog-Leser, zur Diskussion um die Polizeireform und eine neuerliche Resolution in der Regionalversammlung Nordschwarzwald: Seit Wochen wird ohne inhaltliche Vertiefung in allen Kreistagen und nun auch im Regionalverband das Thema Polizeireform behandelt, indem man wenige Tage vor einer Sitzung per mail einen Resolutionsentwurf versendet. Inhaltlich fatal ist dabei, dass wiederholt Sicherheitspolitisches und Regionalpolitisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Grüne Blog-Leser,</p>
<p>zur Diskussion um die Polizeireform und eine neuerliche Resolution in der Regionalversammlung Nordschwarzwald:<br />
Seit Wochen wird ohne inhaltliche Vertiefung in allen Kreistagen und nun auch im Regionalverband das Thema Polizeireform behandelt, indem man wenige Tage vor einer Sitzung per mail einen Resolutionsentwurf versendet.<br />
Inhaltlich fatal ist dabei, dass wiederholt Sicherheitspolitisches und Regionalpolitisches vermischt wird. Um es auf den Punkt zu bringen: „Ob der Polizeipräsident in Karlsruhe oder in Pforzheim sitzt, mag eine Regionalpolitisch bedeutsame Sache zu sein, aber die Sicherheit der Menschen in unserer Region berührt sie nicht. Genau dies wurde nun wiederholt argumentativ miteinander vermischt und damit Verunsicherung in der Bevölkerung geschaffen, was meines Erachtens unverantwortlich ist.<br />
Deshalb haben wir uns in der gestrigen Sitzung grundsätzlich gegen die Aufnahme der Resolution auf die Tagesordnung gewehrt, weil mehr als 3 Wochen nach der Verkündung der Standorte durch das Innenministerium genug Zeit gewesen wäre, um eine geordnete Diskussion in Ausschuss und Plenum zu führen.<br />
Grundsätzlich sehen wir ohnehin die Kommunalparlamente damit überfordert, eine Reform, die von Polizeifachleuten ausgearbeitet wurde, zu bewerten. Oberste Priorität ist nun mal eine dauerhaft gut funktionierende Polizei, im Interesse aller Menschen in Baden- Württemberg. Die teilweise ganz offen proklamierte „Kirchturmpolitik“ muss sich dem zunächst einmal unterordnen. Erst im 2. Schritt ist es durchaus kommunalpolitische Aufgabe, die konkrete Ausgestaltung einer Reform wie auch die Frage wegfallender Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu thematisieren. Aber dies sauber auseinanderzuhalten, ist die Forderung der Grünen im Kreistag und in der Regionalversammlung.</p>
<p>Freundliche Grüße von Joe Schwarz</p>
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		<title>Debatte zur Polizeireform im Kreistag</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 06:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Grünen- Blog- Leser, zur Info unser Alternativantrag, den wir im gestrigen Kreistag der Resolution von Freien Wählern, CDU und FDP entgegenstellten und auch als Alternative zur Gegenresolution der SPD formuliert hatten. Dies war Grundlage dafür, dass man nach hartem Feilschen die Mixtur aus den 3 Vorlagen dann gegen die Stimmen der CDU mit großer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Grünen- Blog- Leser,<br />
zur Info unser Alternativantrag, den wir im gestrigen Kreistag der Resolution von Freien Wählern, CDU und FDP entgegenstellten und auch als Alternative zur Gegenresolution der SPD formuliert hatten. Dies war Grundlage dafür, dass man nach hartem Feilschen die Mixtur aus den 3 Vorlagen dann gegen die Stimmen der CDU mit großer Mehrheit durchsetzen konnte.<br />
Angesichts dessen, dass die ursprüngliche Resolution des bürgerlichen Blocks eine deutliche 2/3- Mehrheit hatte, ist das durchaus als Erfolg zu werten. Das überparteiliche Bemühen das Landrats um eine große Mehrheit muss jedoch in diesem Fall auch anerkannt werden. Nicht zuletzt deshalb haben wir uns auf den Kompromiss eingelassen.<br />
Im Redebeitrag hatten wir gefordert, dass der Kreistag sich auf seine Aufgaben konzentrieren solle und nicht mit wenig aussagekräftigen Resolutionen die Landespolitik kommentieren solle. In dieser Hinsicht unser Antrag, nicht die Reform als solche infragezu stellen, sondern sich explizit um die Frage der Arbeitsplätze zu kümmern.<br />
Grüße von Joe </p>
<p>Alternativantrag zur Resolution bzgl. Polizeireform<br />
an den Calwer Kreistag<br />
Auch für die Bevölkerung des Landkreises Calw hat eine zukunftsfähige, organisatorisch zeitgemäß aufgestellte und nachhaltig finanzierbare Polizei oberste Priorität. Deshalb wird die Landesregierung aufgefordert, die von der internen Arbeitsgruppe ausgearbeitete Reform unter ergebnisoffener Prüfung und gegebenenfalls Einarbeitung der Änderungsvorschläge aus den Regionalkonferenzen umzusetzen.<br />
Unter der Einsicht, dass der Landkreis Calw sehr wahrscheinlich nicht Standort eines der geplanten Polizeipräsidien sein wird und im Blick auf den daraus zu befürchtenden Verlust von Arbeitsplätzen im Strukturschwachen Auspendlerkreis Calw<br />
beauftragt der Kreistag den Landrat, die Landesregierung um Prüfung zu bitten,<br />
ob die Zentralisierung der Polizeipräsidien zwingend mit einer konsequenten Einhäusigkeit einhergehen muss, oder ob es nicht möglich ist, einzelne Arbeitsbereiche der neuen Präsidien an einer Außenstelle im Landkreis Calw anzusiedeln,<br />
mit dem Ziel, möglichst viele Arbeitsplätze vor Ort zu erhalten.</p>
<p>Begründung erfolgt mündlich.<br />
Für die Fraktion Bündnis90/GRÜNE  Johannes Schwarz</p>
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		<title>Besuch im Landtag</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 16:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Besuchergruppe von knapp 20 interessierten Bürgerinnen und Bürgern folgte vergangenen Freitag der Einladung des Grünenabgeordneten Nikolaus Tschenk in den Stuttgarter Landtag. Nikolaus Tschenk steht dem Wahlkreis Calw als „Pate“ zur Verfügung, da Calw keinen eigenen Vertreter für die Grünen im Landtag hat. Nach einer informativen Einführung in die Arbeit des Parlaments folgte ein Austausch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.gruene-kreis-calw.de/wp-content/uploads/2012/03/landtagsbesuch.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-435" title="landtagsbesuch" src="http://blog.gruene-kreis-calw.de/wp-content/uploads/2012/03/landtagsbesuch.jpg" alt="" width="283" height="213" /></a>Eine Besuchergruppe von knapp 20 interessierten Bürgerinnen und Bürgern folgte vergangenen Freitag der Einladung des Grünenabgeordneten Nikolaus Tschenk in den Stuttgarter Landtag. Nikolaus Tschenk steht dem Wahlkreis Calw als „Pate“ zur Verfügung, da Calw keinen eigenen Vertreter für die Grünen im Landtag hat.</p>
<p>Nach einer informativen Einführung in die Arbeit des Parlaments folgte ein Austausch mit Nikolaus Tschenk über aktuelle Fragen der Politik. Dabei wurden diverse Themen durchaus kritisch nachgefragt und von Tschenk kompetent beantwortet.<span id="more-434"></span></p>
<p>Zum Thema „Polizeireform“ erfuhr die Besuchergruppe, dass die geplante Polizeireform in direkter Zusammenarbeit mit der Polizei erarbeitet wurde. Diese Reform war entgegen anders lautender Aussagen dringend notwendig geworden, da die von der schwarz-gelben Vorgängerregierung durchgeführte Polizeireform einen massiven Stellenabbau mit sich gebracht hatte. Durch die Reform wird die Polizeipräsenz in der Fläche wieder erhöht und ggf. kann auf Spezialisten in den Präsidien zurückgegriffen werden.</p>
<p>Zum Thema „Personalpolitik“ erfuhr die Besuchergruppe, dass die teilweise in der Öffentlichkeit kritisierten Neueinstellungen zur Hälfte auf Personal im Bereich Steuerfahndung zurückzuführen sind. Hierdurch für mehr Steuergerechtigkeit zu sorgen war und ist ein wichtiges Anliegen der Grünen. Die weiteren Stellen ersetzen Personal, das an anderer Stelle regulär ausscheidet.</p>
<p>Bezüglich des nach wie vor umstrittenen Bahnprojekts S 21 verwies Nikolaus Tschenk noch einmal auf die Mehrheitsverhältnisse im Landtag, wo eine überdeutliche Mehrheit das Projekt unterstützt.</p>
<p>(Annegreth Fezer-Brenner)</p>
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		<title>Haushaltsrede im Calwer Kreistag</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 08:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde, im Anhang stelle ich die Haushaltsrede vom vergangenen Montag im Kreistag ein, die nicht nur von mir stammt, sondern auch im regen Austausch mit meinen Fraktionskollegen entstanden ist. Grüne Grüße von Joe Schwarz HAUSHALTSREDE für 2012 am 19. Dezember 2011 Meine Damen und Herren, zunächst kurz und knapp: wir werden dem vorliegenden Haushaltsentwurf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde,<br />
im Anhang stelle ich die Haushaltsrede vom vergangenen Montag im Kreistag ein, die nicht nur von mir stammt, sondern auch im regen Austausch mit meinen Fraktionskollegen entstanden ist.<br />
Grüne Grüße von Joe Schwarz <span id="more-425"></span><br />
HAUSHALTSREDE für 2012 am 19. Dezember 2011<br />
Meine Damen und Herren,<br />
zunächst kurz und knapp: wir werden dem vorliegenden Haushaltsentwurf zustimmen. Wir gehörten von Anfang an zu denjenigen, die eine Nullverschuldung als oberstes Ziel setzten. Nun werden wir sogar rund eine halbe Million Schulden abbauen. Damit können wir uns sehr gut identifizieren. Wir sind jedoch der Meinung, dass dies nur das Mindeste ist, was im Blick auf die langfristige Entwicklung verantwortbar ist. Denn ein erheblicher Teil der Verbesserungen sind konjunkturell bedingt, die wir ohne eigenes Zutun geschenkt bekommen. Außerdem beinhaltet dieser Haushalt kaum große Investitionen, sondern weitgehend Instandhaltungsmaßnahmen. Diese auf Kredit zu finanzieren, das ginge nun wirklich nicht!<br />
Mindestens in einem Punkt sind wir zudem nicht ehrlich: Wir wissen sehr wohl, dass den Krankenhäusern klar absehbare Betriebskostendefizite zu erwarten sind und es ist in keinster Weise erkennbar, dass die Kreiskliniken diese Defizite selbst auffangen können. Auch der Blick in benachbarte Landkreise zeigt uns die Realität, dass wir als 100%- Eigentümer über kurz oder lang eine Finanzspritze einkalkulieren müssen, auch wenn dies der Haushalt für 2012 noch nicht vorsieht. Insofern muss dieses Thema auch aus unserer Sicht baldmöglichst und grundsätzlich strukturell auf die Tagesordnung.<br />
Auf einige Haushaltsstellen möchte ich näher eingehen:<br />
Wir begrüßen, dass die Förderung der Landwirtschaft in Sachen Weidegeld wieder auf das alte Niveau von 2010 angehoben wurde. Spätestens im Zuge der Europaweiten Agrarreform muss der Schwerpunkt einer ökologisch orientierten Bewirtschaftung stärker berücksichtigt werden. Auch hier gilt das Prinzip Nachhaltigkeit. Nur was langfristig sinnvoll und vertretbar ist, darf noch von öffentlichen Mitteln profitieren. Der Stellenwert der Land- und Forstwirtschaft darf generell für die Entwicklung des Landkreises Calw nicht unterschätzt werden.<br />
Zur Schülerbeförderung haben wir ja gemeinsam mit der SPD einen Alternativantrag vorgelegt. Nun kann man ja sagen, die bisherige Regelung hat doch seit 6 Jahren gut funktioniert, die Eltern sind auch nicht im großen Stil Sturm gelaufen bisher. Aber wir müssen zugeben, dass wir die Schüler bzw. Eltern gewissermaßen als Geisel nehmen, indem wir Tariferhöhungen zunächst komplett auf sie abwälzen. Die Anzeichen mehren sich, dass diese relativ hohen Eigenanteile zu einem Strukturproblem werden, event. zum letzten Auslöser, den ländlichen Raum zu verlassen. Dieser Punkt muss zukünftig mehr Beachtung finden.<br />
Den modifizierten Antrag der SPD zum Ausbau der Kindergartenfachberatung unterstützen wir, denn letztendlich geht es um die Frage, ob es einen steigenden Bedarf an Beratung gibt. Wir glauben ja und würden es noch konkreter als Qualitätssicherungsbedarf bezeichnen, weil mit dem Aufbau der Kleinkindbetreuung ein neuer Seitenzweig entsteht.<br />
Die geplante EU- Förderstelle halten wir im Grundsatz für richtig. Wir haben allerdings Bedenken gegen das geplante Personalkonzept. Insbesondere ist der Begriff „Brüssel“- Erfahrung nicht greifbar. Deshalb fordern wir, dass Stellenprofil und Aufgabenbeschreibung noch einmal im Ausschuss beraten werden.<br />
An dieser Stelle möchte ich auch offen sagen, dass uns mancher Personalvorgang im Jahr 2011 beunruhigt hat. Wohlwissend, dass nicht alles der Zuständigkeit des Kreistags unterliegt, fordern wir weniger Eilentscheidungen und mehr Transparenz in der Frage, ob und wie ausgeschrieben wird.<br />
Im Blick auf die vergangenen Monate wollen wir noch 2 Veranstaltungen aufgreifen: 1. Die Radwege- Konferenz brachte interessante Ergebnisse hervor, die nach einer konkreten Umsetzung rufen, nicht zuletzt als Chance für die touristische Weiterentwicklung. 2. Die Energie- Konferenz anhand des Beispiels der Gemeinde Ebhausen. Es zeigte sich, dass &#8211; wie so oft – vor allem die Kommunen selbst am Zug sind. Dem Landkreis bleibt jedoch die wichtige Koordinations- und Moderations- Rolle bis hin zur Schaffung einer übergreifenden Energieagentur und event. einer Kreisenergiegenossenschaft, um die Bürger am Ausbau der Erneuerbaren Energien zu beteiligen. Für die Kreiseigenen Gebäude vermissen wir noch immer ein Konzept, um die Ergebnisse der energetischen Gebäudestudien aus 2009 mittelfristig umzusetzen. Wenn man die Ereignisse der vergangenen 10 Tage zurückverfolgt, kann man einige Punkte ganz gut beobachten:<br />
- Unsere Angst vor den extremen Wetterereignissen scheint inzwischen schon sehr groß zu sein.<br />
- Viel schlimmer trifft es aber die Menschen in den armen Ländern, jüngstes Beispiel die Philippinen<br />
- Vor lauter Finanzkrise und sonstiger Wohlstandssicherung versäumen wir es noch immer, mit der notwendigen Konsequenz die Ursachen zu bekämpfen, um unseren Nachkommen wenigstens das Schlimmste zu ersparen.<br />
Auch deshalb sollten wir als Landkreis unsere Klimaschutzbemühungen forcieren.<br />
Neben dem Klimawandel haben wir auch noch den demografischen Wandel. Der Blick auf die konkreten Bevölkerungszahlen des Stat. Landesamtes zeigt, dass dieser im kommenden Jahr ganz konkret wird: 2012 sind in Ba-Wü letztmalig die 20- bis 25- Jährigen gegenüber den 60- bis 65- Jährigen knapp in der Überzahl, ab 2013 wird sich dieses Verhältnis drehen. Also werden ab da tendenziell mehr Menschen aus dem Arbeitsleben ausscheiden, als Junge Berufsanfänger nachrücken. Das wird landesweit unsere Steuerkraft, unabhängig der konjunkturellen Schwankungen konsequent schwächen. Die im Grundsatz zwingend notwendige Anhebung des Rentenalters wird dies nicht auffangen können. Allein in den 8 kommenden Jahren werden die Renteneinsteiger um ca. 25% zunehmen.<br />
Was heißt das für die Kreispolitik? Wir werden wohl etwas bescheidener werden müssen, auch wenn das nicht gerne gehört wird. Und ich bin mir im Klaren, dass mehr Bescheidenheit nicht bedeuten kann, dass wir den Laden dicht machen. Umso wichtiger wäre deshalb meines Erachtens vor allem eines: Wir werden in Zukunft viel zielgenauer, treffsicherer investieren müssen und wir werden deshalb viel penibler fragen müssen, welche Investition welchen langfristigen Nutzen haben wird.<br />
Das größte Straßenprojekt im vorliegenden Kreishaushalt ist ja der Ausbau der Kreisstraße Egenhausen- Walddorf. Keine Sorge, ich starte keinen weiteren Versuch, dieses Projekt aufzuhalten, die Mehrheitsverhältnisse wurden mir mehrmals klar vor Augen geführt. Aber der Zufall wollte es, dass ich in den letzten Wochen 3 x diese Strecke gefahren bin, und genau darum bitte ich alle Anwesenden. Fahren Sie sie noch einmal die nächsten Wochen und nach dem Ausbau dann wiederund dann fragen Sie sich, ob dafür 1,7 Mio € Steuergelder sinnvoll eingesetzt wurden. Ich habe daran meine Zweifel schon mehrfach zum Ausdruck gebracht.<br />
Die demografische Situation des „Wenigerwerdens“ kann in den ostdeutschen Bundesländern ja schon lange betrachtet werden. Vor einigen Wochen berichtete der SPIEGEL in einem ausführlichen Bericht über die Differenz von geplanten und tatsächlichen Verkehrszahlen und auch über Wunsch und Wirklichkeit darüber, wie viel Industrie und Gewerbe sich durch solche Projekte anziehen lassen. Jedenfalls ein klares Zeichen, dass hier keine Volltreffer erzielt wurden.<br />
Zielgenauer investieren hieße in dieser Situation oftmals, die „kleinen, angepassten Lösungen“ umzusetzen. Wir begrüßen deshalb, dass Landrat Riegger unserem Antrag folgte, um beim neuen Verkehrsminister die Öffnung des GVFG- Programms für solche „kleinen Lösungen“ zu fordern.<br />
Effizient investieren bedeutet für uns Grüne auch, dass wir – bei aller Begeisterung für den Schienenverkehr – den S- Bahn- Verlängerungen erst dann abschließend zustimmen werden, wenn ihre volkswirtschaftliche Sinnhaftigkeit nachgewiesen wird. Beim Projekt WDS- Calw sind wir allerdings sehr zuversichtlich, dass dieser Nachweis demnächst erbracht wird. Der Seminartag der VGC Ende September gibt uns da eine gewisse Gelassenheit. Die Bayr. Verkehrsexperten und Frau Dr. Stöckle konnten schlüssig aufzeigen, dass „die postfossile Mobilität“ trotz demografischem Wandel mehr denn je ÖPNV- Bedarf haben wird. Bei der S1- Verlängerung ab Herrenberg haben wir inhaltliche Zweifel und sehen eher die Alternativ- Lösung, die Kulturbahn bis Horb zu erhalten und in Eutingen einen Umstieg auf die verlängerte S1 zu schaffen. Die Probleme mit den großen Projekten zeigen auch, dass wir die bessere Anbindung in den Raum Stuttgart zeitgleich mit kleineren und schnelleren Schritten vorantreiben sollten. Das Metropolticket ist ein guter Einstieg, muss aber für Einzelfahrer und vor allem für Pendler weiterentwickelt werden. Denkbar wäre auch ein Metropolweites Direktbus- System zwischen den Mittelzentren.<br />
Überhaupt sollte sich Strukturpolitik nicht immer im Investitionsbereich abspielen. Allein durch ein besseres Zusammenbringen aller Bildungsträger und Unternehmen könnten z. B. mehr Perspektiven für die junge Generation im schulischen und beruflichen Bereich geschaffen werden. In diesem Sinne hoffen wir, dass die PROGNOS- Studie gerade auch im nichtinvestiven Bereich schlüssige Antworten liefern wird.<br />
Abschließend möchte ich nochmals unsere grundsätzliche Sorge zum Ausdruck bringen, dass viele Kreise und Kommunen im ländlichen Raum als untereinander konkurrierende Einzelkämpfer mit einer Fülle von Investitionen gegen Stagnation und Bevölkerungsrückgang anrennen, ohne die Gesamtentwicklung wirklich aufhalten zu können. Damit würden jedoch viele wertvolle Finanzmittel nutzlos verbraucht werden, die dann für die wirklich effizienten und nachhaltigen Projekte fehlen. Deshalb unser Pladoyer für die Konzentration auf das wirklich Wichtige. Vielleicht lässt sich das Ganze auch in die Formel bringen: „Wir tun nicht so, als ob wir den demografischen Wandel aufhalten könnten, sondern wir versuchen, ihn so gut als möglich zu gestalten.“ Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.</p>
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		<title>Meine persönliche Bewertung zum Volksentscheid</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 06:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Sutttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde, 1 Woche nach der Volksabstimmung meine persönliche Bewertung: Auch ich akzeptiere das Ergebnis und ich finde Boris Palmer – einer der schärfsten Kritiker bei den verkehrstechnischen Details – hat es gut auf den Punkt gebracht, wenn er sagt: „der politische Widerstand hört jetzt auf.“ Dem kann ich mich voll anschließen, weil weiterer politischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde,</p>
<p>1 Woche nach der Volksabstimmung meine persönliche Bewertung:</p>
<p>Auch ich akzeptiere das Ergebnis und ich finde Boris Palmer – einer der schärfsten Kritiker bei den verkehrstechnischen Details – hat es gut auf den Punkt gebracht, wenn er sagt: „der politische Widerstand hört jetzt auf.“ Dem kann ich mich voll anschließen, weil weiterer politischer Widerstand <span id="more-423"></span>bei aller inhaltlichen Überzeugung im Moment nicht mehr vermittelbar wäre. Im Übrigen sind 40% auch nicht Nichts, sondern mehr als ein Drittel und damit deutlich mehr als unser Stimmenanteil im Landtag (26%), wo wir bei diesem Thema ja alleine dastehen.</p>
<p>Besser ist Stuttgart21 durch dieses Ergebnis allerdings nicht geworden und ich hoffe deshalb – das sage ich ganz offen und ehrlich – nach wie vor, dass dieses Projekt noch rechtzeitig an seinen für mich offensichtlichen technischen und finanziellen Ungereimtheiten scheitern wird, ausdrücklich im Sinne einer sinnvollen und verantwortungsbewussten Zukunftsgestaltung.</p>
<p>Deshalb werden wir Grünen unsere Aufgabe als Regierungspartei ernster denn je nehmen und im ureigensten Sinne „die Interessen des Landes wahren.“ Ausgewiesene Finanz- und Verkehrsfachleute wie Winfried Kretschmann bzw. Winfried Hermann sind dabei meines Erachtens wichtiger denn je. Das hat mit Projektverhinderung nichts zu tun, im Gegenteil sind die beiden aus Sicht mancher Projektgegner nicht energisch genug, „diese Interessen des Landes“ gegen die Phalanx aus Bahn, konservativer Politik und Wirtschaft zu wahren.         Ich kann das bisher nicht abschließend beurteilen.</p>
<p>Wie Ihr in meinen früheren e-mails lesen konntet, habe ich mich seit mehr als einem Jahr vor allem mit den Details zu Schienenverkehr und Kosten befasst. Ich bin deshalb der Meinung, dass diejenigen, die so vehement und mit meines Erachtens manch fragwürdigen und oberflächlichen Argumenten für Stuttgart21 geworben haben, eine große Verantwortung für dieses Abstimmungs- Ergebnis tragen. Ich wünsche mir, dass sie sich dieser Verantwortung auch dann noch bewusst sind, wenn event. negative Entwicklungen bei diesem Projekt eintreten. Nach 15 Monaten intensiver öffentlicher Diskussion sollte jedenfalls keiner der Protagonisten hinterher kommen und sagen: „Das habe ich nicht gewusst.“</p>
<p>Liebe Grüße von Joe Schwarz</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Windkraftausbau im Nordschwarzwald  &#8211;  Diskussion in der Regionalversammlung</title>
		<link>http://blog.gruene-kreis-calw.de/?p=404</link>
		<comments>http://blog.gruene-kreis-calw.de/?p=404#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 07:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-kreis-calw.de/?p=404</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Kommunalo- Freunde, im Blick auf den Ausbau der Windkraft liegt momentan ein Grün- Roter Gesetzentwurf vor, der auch den Kommunen ermöglicht über die Flächennutzungspläne Windkraft auszuweisen. Dies wird von den Regionalverwaltungen und den konservativen Kräften deutlich abgelehnt, was auch in der gestrigen Sitzung des Planunsgausschusses der Region Nordschwarzwald deutlich wurde. Den Alternativantrag, den wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kommunalo- Freunde,</p>
<p>im Blick auf den Ausbau der Windkraft liegt momentan ein Grün- Roter Gesetzentwurf vor, der auch den Kommunen ermöglicht über die Flächennutzungspläne Windkraft auszuweisen. Dies wird von den Regionalverwaltungen und den konservativen Kräften deutlich abgelehnt, was auch in der gestrigen Sitzung des Planunsgausschusses der Region Nordschwarzwald deutlich wurde.<br />
Den Alternativantrag, den wir – mit Unterstützung der SPD &#8211; deshalb einbrachten <span id="more-404"></span>und die mündliche Erläuterung will ich Euch zur Kenntnis anhängen, verbunden mit der Bitte, Eure Bürgermeister und GR- Kollegen darauf hinzuweisen, dass es für jede Gemeinde nicht nur eine politische Aufgabe ist, sondern auch eine wirtschaftliche Chnace bedeuten kann, sich schleunigst diesem Thema anzunehmen.</p>
<p>Schon heute auch der Hinweis auf unsere nächste Veranstaltung zur Windenergie, am Donnerstag 1. Dezember, 19.00 Uhr in Höfen, mit Staatssekretärin Gisela Splett und einem vertreter der Stadtwerke Tübingen.</p>
<p>Grüße von Joe</p>
<p>Änderungs- Antrag an Planungsausschuss<br />
zur Beschlussvorlage 63/2011<br />
Stellungnahme Landesplanungsgesetzentwurf</p>
<p>Die Verbandsversammlung beschließt folgende Stellungnahme zur Novelle des Landesplanungsgesetzes (Windnovelle):</p>
<p>1. Die Verbandsversammlung unterstützt das Bestreben der Landesregierung, den<br />
Anteil der Windenergie im Land bis 2020 auf mindestens 10 % auszubauen, um<br />
den von der Bundesregierung beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie umzusetzen<br />
und dem fortschreitenden Klimawandel effektiv entgegenzuwirken.</p>
<p>2. Um ihrer Verantwortung gerecht zu werden, bekräftigt die Regionalversammlung<br />
ihre Absicht, ihren Beitrag zum Erreichen dieses Ziels zu leisten und die Nutzung<br />
der regionalen Ressourcen zu ermöglichen.</p>
<p>3. Die Verbandsversammlung beauftragt die Verbandsverwaltung, die<br />
Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergieanlagen unter<br />
Berücksichtigung verfügbarer und wirtschaftlich sinnvoller Standorte<br />
zügig voranzutreiben.</p>
<p>4. Die Verbandsversammlung fordert die Städte und Gemeinden, Verwaltungsverbände<br />
und Verwaltungsgemeinschaften in der Region auf, ihre Möglichkeiten zur<br />
planerischen Steuerung zu nutzen und umgehend mit der Fortschreibung ihrer<br />
Flächennutzungspläne zu beginnen. Der Regionalverband wird sie hierbei nach<br />
Kräften unterstützen.</p>
<p>5. Um eine möglichst große Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen, ist vordringlich eine intensive und transparente Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung der Bürger und Träger Öffentlicher Belange durchzuführen.</p>
<p>BEGRÜNDUNG/ ERLÄUTERUNG mündlich in der Sitzung vorgetragen:</p>
<p>- Wir brauchen ein klares und praktisch untermauertes Bekenntnis zu den landespolitischen Ausbauzielen der Erneuerbaren Energien, als Antwort auf den im großen Konsens beschlossenen Atomausstieg sowie auf den immer schärfer zutage tretenden Klimawandel<br />
- Wir halten die Änderung des Gesetzes für dringend notwendig, weil uns das bisherige Gesetz in den vergangenen 10 Jahren einen vollen Misserfolg beschert hat:<br />
• Mehr als 60% der seit 2003 ausgewiesenen Vorranggebiete für Windkraft sind bis heute nicht belegt, damit offensichtlich für Investoren untauglich<br />
• In der Folge belegt Ba- Wü unter den Flächenländern mit Abstand den letzten Platz bei der Windenergienutzung, z. B. Rheinland- Pfalz, topografisch gut vergleichbares Nachbarland, hat mehr als 4 mal so viel Windkraft installiert als wir<br />
- Der Hauptvorwurf an die geplante Gesetzesänderung, nicht mehr Ausschlussgebiete festlegen zu dürfen, ist unseres Erachtens nicht so schwerwiegend, denn der zentrale Punkt bei der Windenergieplanung &#8211; die Positivausweisung von Vorranggebieten &#8211; bleibt nach wie vor die Aufgabe des Regionalverbandes. Je schneller, je besser und je positiver er dies umsetzt, desto weniger werden die Grauen Flächen (Vorbehaltsgebiete) eine Rolle spielen. Deshalb fordern wir die Verwaltung auf, unmittelbar nach Vorliegen des Windenergieerlasses die Planungen wieder aufzunehmen.<br />
- Ausschlussgebiete gibt es ohnehin durch die gesetzlichen Abstandsregelungen etc. genug. Verbandsdirektor Büscher sagte in den vergangenen Monaten mehrmals, dass da im Nordschwarzwald ohnehin nicht gar so viel übrig bliebe.<br />
- Wenn dann in den übrigen Gebieten (Graue Fläche) eine Gemeinde oder Verwaltungsverband via Flächennutzungsplan noch ein weiteres Potenzial ausschöpfen will, was ist aus Regionssicht da zu befürchten. Die Gemeinden sind am nächsten am Bürger und am Investor dran, wenn von da Grünes Licht kommt, sind solche Projekte nur zu begrüßen.<br />
- Im Übrigen halte ich die Ebene der Verwaltungsverbände auch für geeignet, nicht nur zu planen, sondern über eine Genossenschaft oder Ähnliches gemeinsam mit regionalen Partnern wie Stadtwerke, Banken etc. auch selbst zu bauen.<br />
- Deshalb fordern wir das Gesetz so anzunehmen und positiv nach vorne zu schauen. Im Idealfall suchen nun Region und Kommunen gemeinsam nach geeigneten Standorten und am Ende bleibt es eine rein formale Frage, ob die Standorte via Regionalplan oder Flächennutzungsplan rechtlich gesichert werden. Mit der Einbindung der Kommunen im Prozess wäre auch die zur Akzeptanz dringend benötigte Bürgerbeteiligung / -information am einfachsten zu erreichen.</p>
<p>Für die Regionalfraktion Grüne Johannes Schwarz</p>
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		<title>Bekanntes mal neu aufgemacht</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 19:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Sutttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal fühlt man sich in diesen Zeiten wie eine gesprungene Schallplatte&#8230;man hängt in derselben Rille und wiederholt sich permanent was die Argumentation gegen S21 und für ein JA zum Ausstieg angeht. Ständig stößt man auf dieselben abgedroschenen Antworten, etwa diese hier: &#8220;Hätte es die Grünen vor 150 Jahren schon gegeben, würden wir noch mit Pferdewagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal fühlt man sich in diesen Zeiten wie eine gesprungene Schallplatte&#8230;man hängt in derselben Rille und wiederholt sich permanent was die Argumentation gegen S21 und für ein JA zum Ausstieg angeht. Ständig stößt man auf dieselben abgedroschenen Antworten, etwa diese hier: &#8220;Hätte es die Grünen vor 150 Jahren schon gegeben, würden wir noch mit Pferdewagen reisen.&#8221; Tja, was will man auf eine solchermaßen ausgefeilte Argumentation noch antworten. <span id="more-407"></span>Bequem war das sicher nicht, damals. Aber dafür wesentlich ökologisch korrekter. Vielleicht ist es in 150 Jahren wieder soweit, wenn das Öl engültig zur Neige gegangen ist und beispielsweise die Autolobby merkt, dass irgendwas nicht mehr ganz funktioniert mit der Mobilität. Oder dieses Argument hier: &#8220;Worum geht es, Hauptsache dagegen?&#8221; Auch hier: Alles schon gehabt. Eine Partei hatte sich damals ja sogar die Mühe gemacht, dieser angeblichen Dagegen-Partei im Landtagswahlkampf eigens eine Website zu widmen.  Aber wer eignet sich denn grüne Ideen und Konzepte mit Vorliebe an, wenn erst ein paar Jahre ins Land gezogen sind? Zugegeben, mit dem Atomausstieg hat es ziemlich lange gedauert. Zu lange. Aber jetzt ist es selbst für Schwarz-Gelb opportun zu sagen: Atomkraft? Nein danke! Und wie sieht es mit der Nachhaltigkeit insgesamt aus? Ist es nicht mittlerweile &#8220;schick&#8221; und ein Muss für jedes Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht abzuliefern und sich damit zu rühmen, welche Leistungen in Sachen Ökologie und Soziale Gerechtigkeit man erbringt? Allesamt grüne Impulse, die lang und heftig verlacht wurden. Aber der &#8220;konservative Abwehrreflex&#8221;, wie ein kluger Mit-Grüner neulich so treffend formuliert hat, hindert eben den einen oder die andere daran, einen klaren Blick auf die Realität zu werfen.</p>
<p>Aber was ich eigentlich sagen wollte, denn es geht ja um Stuttgart 21 und die Volksabstimmung: Diese Videostreams hier sind super:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="420" height="256" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vqUw3Z4GAyU?version=3&amp;feature=player_profilepage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="256" src="http://www.youtube.com/v/vqUw3Z4GAyU?version=3&amp;feature=player_profilepage" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Mehr davon gibt´s hier: <a href="http://www.youtube.com/user/argumente21#p/u/0/vqUw3Z4GAyU">http://www.youtube.com/user/argumente21#p/u/0/vqUw3Z4GAyU</a></p>
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		<title>Öffentlicher Personennahverkehr</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 23:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[es tut sich was &#8211; aber es gibt noch viel zu tun. Als gelegentlicher Kunde des öffentlichen Personennahverkehrs hätte ich viele Ideen und Verbesserungsvorschläge. Allzu oft scheitert es wohl an den finanziellen Mitteln. Die S-Bahn scheint an oberster Stelle zu stehen, was auch richtig ist. Das heißt allerdings nicht, dass der Bus vergessen werden sollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es tut sich was &#8211; aber es gibt noch viel zu tun.</p>
<p>Als gelegentlicher Kunde des öffentlichen Personennahverkehrs hätte ich viele Ideen und Verbesserungsvorschläge.</p>
<p>Allzu oft scheitert es wohl an den finanziellen Mitteln. Die S-Bahn scheint an oberster Stelle zu stehen, was auch richtig ist. Das heißt allerdings nicht, dass der Bus vergessen werden sollte.</p>
<p>So fehlen an vielen Haltestellen Informationen (Schulbusse sind nicht aufgeführt, z.B. Linie 664 Volz Gechingen- Stammheim -Althengstett ab Stammheim Rathaus). In Althengstett am Bahnhof finden sich in Richtung Calw gar keine Abfahrtszeiten.<span id="more-401"></span></p>
<p>Es ist mir nur schwer verständlich, warum die Busunternehmer kein Interesse an Werbung dieser Art haben.</p>
<p>Leider gibt es keinen Fahrgastbeirat und der VGC als Vereinigung der Unternehmer ist zum einen unterbesetzt, zum anderen hat er einen anderen Blickwinkel als die ehrenamtlichen Fahrgastvertreter.</p>
<p>Für jemandem wie mich, der aus Südbaden &#8211; dem Gebiet der Regiokarte &#8211; kommt, ist Calw beim OEPNV Entwicklungsland.</p>
<p>Oder wie es der Unternehmer Maier sinngemäß geschrieben hat: Ich solle akzeptieren, dass ich in Calw gelandet sei.</p>
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		<title>Bildungspolitik</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 23:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[grüne Bildungspolitik basiert auch auf dem Gedanken und dem Prinzip, die Probleme sachorientiert anzugehen. Daher trifft sich der Arbeitskreis Bildung zwei bis drei Mal im Jahr im Landkreis Calw, um im Austausch mit den Betroffenen die Probleme zu benennen und Lösungen zu gestalten. Für Ende Januar ist ein Treffen in Nagold vorgesehen. Ort und Datum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>grüne Bildungspolitik basiert auch auf dem Gedanken und dem Prinzip, die Probleme sachorientiert anzugehen.</p>
<p>Daher trifft sich der Arbeitskreis Bildung zwei bis drei Mal im Jahr im Landkreis Calw, um im Austausch mit den Betroffenen die Probleme zu benennen und Lösungen zu gestalten.</p>
<p>Für Ende Januar ist ein Treffen in Nagold vorgesehen. Ort und Datum wird rechtzeitig vorher bekannt gegeben. Wer per E-Mail informiert werden will, schreibe eine kurze E-Mail mit dem Titel &#8220;Bildung im Landkreis Calw&#8221; an</p>
<p>b.kuenstle@web.de</p>
<p>Benjamin Künstle</p>
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